Therapeutische Frauen-Massage

Therapeutische Frauenmassage - Claudia Pfeiffer

Diese sanfte Methode wurde im 19. Jh. von Joseph B. Stephenson entwickelt und ist auch unter dem Namen der Stephenson-Technik oder des Creative Healings bekannt. Er baute sie auf vier Grundprinzipien auf:

  1. „Restore the body to normal temperature“ – Bringe den Körper auf gleichmäßige Temperatur;
  2. „Create a vacuum“ – Öffne Drainagekanäle;
  3. „Break up congestion“ – Löse die Kongestionen (mit leichten kreisenden Bewegungen;
  4. „Reposition substance“ – Sanftes, aber nachhaltiges Reponieren und Ausrichten von Gewebe, Strukturen und Organen.

Als primär komplementäre gynäkologische Therapiemethode mit dem Augenmerk auf hormonelles Gleichgewicht erlaubt sie auch die Behandlung von anderen Beschwerdebildern. Mit leichten, kreisenden Bewegungen kann so nicht nur das endokrine System, sondern auch gezielt die einzelnen Organen angesprochen werden.

 

Mögliche Indikationen sind u. a.:

 

Antriebsschwäche

Blasenschwäche

Blutungsanomalien

Brustspannen

Depressive Verstimmtheit

Dysmenorrhö

Endometriose

Gebärmuttersenkung

Geburtsvorbereitung

Hämorrhoiden

Hormonelle Dysbalancen

Hydrosalpinx

Hypertonie

Inkontinenz

Libidoverlust

Menstruationsbeschwerden

Myomen

Ödemen

PMS

Schilddrüsendysfunktion

Stress

Unerfüllter Kinderwunsch

Verdauungsschwierigkeiten

Wechseljahrbeschwerden

Zyklusanomalien

Zystenneigung

 

Nicht angewendet werden sollte die TFM bei akuten Infektionen, frischen Verletzungen, Narben oder bei Verdacht auf Bandscheibenvorfall oder Tumorerkrankungen sowie in der Schwangerschaft bei vorzeitiger Wehentätigkeit.

Durch die Therapie werden Ausscheidungsprozesse angeregt, wodurch es am Folgetag zu vermehrten Urin-/Stuhl- und Schweißabsonderungen, aber auch zum Muskelkater kommen kann. 

 

(Quelle: BDH)

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