Erstpatientenkontakt

Beim Erstpatientenkontakt nehme ich mir für einen Patienten ca. eine bis zwei Stunden Zeit um sorgfältige Anamnese und einen Ganzkörperstatuscheck durchzuführen. Dies erfolgt unter der besonderen Berücksichtigung der naturheilkundlich relevanten Untersuchungen, zum Beispiel topografischer und funktioneller Beziehungen der Organsysteme. 

 

Bei der Anamnese frage ich den Patienten ab und führe körperliche Untersuchungen als Ganzkörperstatus mittels Palpation, Perkussion, Auskultation durch. Das bedeutet eingehende Untersuchung Ihres Körpers durch Tasten, Fühlen und Hören.

 

Palpation bedeutet das Abtasten und Befühlen eines Patienten. Es erlaubt eine Beurteilung von Größe, Form, Lage, Konsistenz, Beweglichkeit, Druckempfindlichkeit, Oberflächenbeschaffenheit und Temperatur der untersuchten Organe oder Strukturen.

Perkussion ist das Abklopfen der Körperoberfläche des Patienten und ermöglicht durch die unterschiedliche Resonanz Rückschlüsse auf die Beschaffenheit des darunter befindlichen Gewebes oder Organs.

Als Auskultation bezeichnet man das Abhören eines Patienten mittels Stethoskop. Häufig wird dieses Verfahren angewandt, um Veränderungen im Bereich Lunge, Herz, Bauch und Gefäße zu lokalisieren.

 

Denn jedes erkrankte Organ projektiert eine Veränderung in der Schmerzempfindlichkeit, in der Hautspannung oder auch in der Temperatur und Farbe auf bestimmte Areale in der Haut. Der Therapeut, der diese Hinweise zu deuten vermag, hat hiermit ein wertvolles Mittel an der Hand, Rückschlüsse auf Erkrankungen innerer Organe zu ziehen und diese über die selben Zonen therapeutisch zu beeinflussen. Man spricht dabei vom sogenannten cuti-viszeralen Reflexbogen. Hierbei ist festgestellt worden, dass durch die Versorgung innerer Organe mit Blutgefäßen und Nerven bestimmte Signale auch in die in der Segmentlehre beschriebenen Hautareale übertragen werden. Die Projektionsgebiete auf der Haut nennt man Dermatome oder auch Head'sche Zonen. Die therapeutischen Möglichkeiten zur Behandlung solcher- massen erkannter Störungen sind vielfältig.

 

Düfte und Gerüche. Verglichen mit dem Sehen oder Hören gilt der Geruchssinn als unbedeutend. Und doch ist menschliches Verhalten stark von Gerüchen beeinflusst. Aus vielen Gründen kann der individuelle und an sich positive Eigengeruch von weniger angenehmen Komponenten überlagert sein.

Der Eigengeruch eines Menschen ist unverwechselbar und individuell wie ein Fingerabdruck. Auch diser ist bei der Anamnese oft nicht von Unbedeutung.

 

Abrechnung: Erstpatientenkontakt  wird nach Ziffer 1,2, 4 oder 5 des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker abgerechnet.

Neben den oben beschriebenen werden auch folgende allgemeinen Untersuchungen durchgeführt:

 

 

Pulsmessung

Blutdruckmessung

Blutzuckermessung

Zungendiagnostik

 

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